Jahreskonzert 2019

Das Cäcilienkonzert der STMK am 7. Dezember war auch heuer wieder einer der wichtigsten musikalischen Höhepunkte des Jahres in Wörgl.
Nicht nur die Kapelle selbst, die an diesem Abend mit knapp 60 Mitgliedern angetreten war, sondern auch die Wörgler Bevölkerung und zahlreiche Gäste aus vielen anderen Gemeinden hatten schon lange und mit großer Spannung auf dieses Konzert hingefiebert. So war auch der Saal im Komma in Wörgl wieder bis auf den letzten Stehplatz gefüllt, als Obmann Klaus Unterberger seine Eröffnungsrede hielt. Neben zahlreichen Ehrengästen und Vertretern der Stadtgemeinde – allen voran Bürgermeisterin Hedi Wechner – konnte er in diesem Jahr mit Oberst Professor Hannes Apfolterer auch den Kapellmeister der Militärmusik Tirol begrüßen. Dieser hatte den Marsch „Bunte Erinnerungen“ von Anton Unterberger (dem Großvater von Klaus und Jakob Unterberger) neu arrangiert und durfte sich am Ende des ersten Konzertteiles seine gelungene Arbeit anhören.
Mit Alexander Schreyer und Daniel Kuenzer konnten zwei neue Musikanten der Kapelle vorgestellt werden. Außerdem wurden Heinrich Lentsch für 25 Jahre und Lorenz Moser für 50 Jahre Mitgliedschaft beim Blasmusikverband geehrt. Die Leistungsabzeichen, die in diesem Jahr den jungen Musikantinnen und Musikanten verliehen wurden, glänzen in allen drei Edelmetallfarben: Bronze für Alexander Schreyer, Silber für Sarah Fankhauser, Elena Gruber und Heidi Persterer und Gold für Tamara Gruber.
Mit dem „UNO-Marsch“ eröffnete die STMK Wörgl schließlich das Jahreskonzert. Kapellmeister Thomas Peotta bewies einmal mehr sein großes Geschick, was die Auswahl der Konzertstücke betrifft. Er hatte wieder für jeden Musikgeschmack etwas Passendes im Programm. So fand sich neben den beiden erwähnten Märschen in der ersten Konzerthälfte mit „Pastime with Good Company“ ein mittelalterlich anmutendes Stück, bei dem einige Solisten zum Einsatz kamen, der Walzer „Tanzen möcht ich“ und die Ouvertüre zur Oper „Carmen“.
Der zweite Konzertteil enthielt mit dem Eröffnungsstück „Fire & Ice“, der Filmmusik „Robin Hood“ und „Victory“ aus „Cry of the Celts“ modernere Elemente mit Melodien, die so mancher wohl wiedererkannt haben dürfte. Ein auch für viele bekanntes Lied war „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“, großartig gesungen vom Gesangsduo Romana Sammer und Eva Egger. Der Marsch „Jubelklänge“ beendete den offiziellen Teil des Konzertabends.
Die Zuhörer zeigten sich begeistert von der beeindruckenden Leistung der Musikantinnen und Musikanten und dem dynamischen, mitreißenden Auftreten des Kapellmeisters Thomas Peotta. Die STMK erntete für ihren Auftritt tosenden Applaus und lautstarke „Zugabe“-Rufe.
Die beiden Zugaben standen im heurigen Jahr ganz im Zeichen der Erinnerung an Adi Erb. Der Vollblutmusikant war beim vergangenen Cäcilienkonzert noch für 60 Jahre Mitgliedschaft im Blasmusikverband geehrt worden und nur wenige Monate später verstorben. Ihm zu Ehren hatte man einen Zusammenschnitt von Fotos gestaltet, der auf einer Leinwand zu sehen war, während die beiden Sängerinnen begleitet von der STMK das Lied „Von guten Mächten“ anstimmten. Mit dem „Kaiserjäger-Marsch“, dem Lieblingsmarsch des Wörgler Originals Adi Erb, beschloss die STMK Wörgl unter großem Jubel des Publikums das heurige Jahreskonzert.
Doch nicht nur die STMK konnte an diesem Abend mit hervorragenden Leistungen glänzen. Auch die Jugendkapelle „Musighaufn entan & herentan Inn“ überzeugte zu Beginn des zweiten Konzertteiles mit ihrem Können. Unter der Führung von Jugendkapellmeister Thomas Wibmer und Jugendwart Tamara Gruber hat sich in den vergangenen Jahren ein Jugendorchester entwickelt, das sich sehen – und selbstverständlich auch hören – lassen kann.

Weisenbläser in Hötting

Aus der Vorweihnachtszeit in Wörgl sind die Weisenbläser der STMK schon längst nicht mehr wegzudenken.
An jedem Samstag tragen sie in der Bahnhofstraße und auf dem Christkindlmarkt im Seniorenheimpark dazu bei, dass in den Trubel der Adventzeit ein wenig Ruhe und Besinnlichkeit einkehrt.
Heuer hatte die Bläsergruppe rund um Kapellmeister Thomas Peotta zusätzlich die Möglichkeit, ihre weihnachtlichen Melodien einem gänzlich anderen Publikum zu präsentieren. Auf dem großen Adventmarkt vor der Nikolauskirche in Hötting wurde dringend eine Weisenbläsergruppe gesucht und so sprangen die Wörgler Musikanten kurzfristig ein. Die Höttinger Zuhörer zeigten sich begeistert und dankten den Bläsern die weite Anfahrt mit viel Applaus.

Probentage

Um auf das bevorstehende Jahreskonzert am 7. Dezember bestmöglich vorbereitet zu sein, setzte Kapellmeister Thomas Peotta heuer gleich zwei Probentage für unsere Kapelle an.
Der erste dieser Tage fand bereits am 9. November statt. Dabei wurde am Vormittag registerweise in Kleingruppen geübt und nach einem gemeinsamen Mittagessen eine Gesamtprobe abgehalten.
Am 30. November – also genau eine Woche vor dem Cäcilienkonzert – fand schließlich noch ein Probenvormittag statt. Diesmal wurde von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr intensiv mit der gesamten Kapelle geprobt. Im Anschluss erwartete uns auch an diesem Tag eine wohlverdiente Jause.
Nach den beiden noch ausstehenden Generalproben werden die Musikantinnen und Musikanten für das Jahreskonzert wohl bestens gerüstet sein.

Start in die Adventszeit

Am Freitag vor dem ersten Adventsonntag wird in Wörgl traditionell der Beginn der Weihnachtszeit gefeiert.
Der Auftakt in die „stille Zeit“ war auch heuer wieder die Illuminierung des großen Christbaumes am Bahnhofsvorplatz. Dabei war selbstverständlich auch die STMK Wörgl mit von der Partie. Gemeinsam mit unserer Bürgermeisterin Hedi Wechner marschierten wir mit klingendem Spiel die Bahnhofstraße hinunter. Am Bahnhof wurden wir bereits von der beinahe vollzählig versammelten Wörgler Gemeindepolitik und vielen Schaulustigen erwartet. Nach einigen Märschen der Kapelle hatten sich noch weitere Wörglerinnen und Wörgler am Bahnhofsvorplatz eingefunden und so wurde schließlich mit den Worten der Frau Bürgermeister „Es werde Licht!“ der Christbaum zum Strahlen gebracht. Während von der Wörgler Bevölkerung mit Glühwein auf eine besinnliche Adventszeit angestoßen wurde, verbreitete eine Weisenbläsergruppe der STMK weihnachtliche Stimmung.
Im Anschluss marschierte die Kapelle mit allen Interessierten zum Christkindlmarkt im Seniorenheimpark. Nach dem musikalischen Einzug begrüßte auch dort die Frau Bürgermeister die Vorweihnachtszeit mit der Eröffnung des Marktbetriebes.
An den kommenden Samstagen wird sich der Christkindlmarkt bestimmt wieder zu einem beliebten Treffpunkt für Alt und Jung entwickeln.

Ausflug Zauberwinkel

Auch heuer wieder lud Obmann Klaus Unterberger all jene, die in der vergangenen Sommersaison an diversen Festen und Platzkonzerten tatkräftig mitgeholfen hatten, zum sogenannten Kameradschaftstag ein. Zum Dank für die geleistete Arbeit und die viele Zeit, die Marketenderinnen, Musikantinnen, Musikanten und andere fleißige Helfer investiert hatten, wurde ein gemeinsamer Ausflug nach Oberau zum Gasthaus „Zauberwinkel“ organisiert.
Wer sich an diesem Tag auch sportlich betätigen wollte, traf sich mit Gleichgesinnten am Vormittag beim Probelokal und machte sich zu Fuß auf in die Wildschönau. Nach etwa eineinhalb Stunden war man dann am Zielgasthaus angekommen. Alle, die nicht ganz so gerne wandern, kamen mit dem Auto hinterher.
Zum Mittagessen wurden wir von den Wirtsleuten des „Zauberwinkel“- Gasthauses reichlich und bestens versorgt. Später verwöhnte man uns noch mit einem Kuchenbuffet, das ebenfalls keine Wünsche mehr offen ließ.
Nach einem vergnügten Nachmittag mit vielen netten und interessanten Gesprächen und dem einen oder anderen Trinkspruch traten wir schließlich den Weg zurück ins Tal an.
Nach diesem kameradschaftlichen Tag gehen nun die Musikantinnen und Musikanten voll motiviert in die Probenphase für das anstehende Jahreskonzert.

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Charity-Lauf in Wörgl

Von ihrer sportlichen Seite zeigten sich Marketenderinnen, Musikantinnen und Musikanten der STMK Wörgl am Samstag, dem 28. September, beim Rot-Kreuz Charity-Lauf in Wörgl.
Für gleich vier Projekte des Roten Kreuzes wurden an diesem Tag Spendengelder gesammelt.
Eine zu laufende (oder zu gehende) Runde führte dabei von der Speedskate-Arena über die Vogelweiderstraße und den Bründlweg zur Sprungschanze, weiter zum Schießstand der Schützengilde und wieder zurück zur Sportstätte. Pro Runde, die eine Länge von etwa 2,5km hatte, gab es einen Punkt. Weitere Punkte konnten zusätzlich beim Dosen- und Luftgewehrschießen am Schießstand gesammelt werden. Die erreichten Punkte wurden später von Wörgler Sponsoren in bares Geld umgewandelt.
Hunderte Freiwillige aus Wörgl und den Nachbargemeinden fanden sich ein, um bei diesem Lauf für den guten Zweck einen Beitrag zu leisten.
Los ging es bereits um 09:30 Uhr mit dem großen „VIP-Start“. Bei leichtem Nieselregen sammelten sich Wörgls Politiker – angeführt von Bürgermeisterin Hedi Wechner – und weitere Wörgler VIPs am Start. Für die STMK startete auch Obmann Klaus Unterberger gemeinsam mit den „Promis“. Er war es auch, der schon nach etwa einer Viertelstunde mit einem Riesenvorsprung als Erster durchs Ziel lief.
Aber da bei diesem Bewerb nicht unbedingt die Schnelligkeit im Vordergrund stand, sondern die Anzahl der gesammelten Punkte, beließen die meisten Teilnehmer es nicht bei einer einzigen Runde. Stadtmusik-Obmann Klaus Unterberger packte der Ehrgeiz ganz besonders. Seine insgesamt 12 ( !! ) absolvierten Runden dürfte an diesem Tag wohl kaum jemand überboten haben. Aber noch viele Punkte mehr gingen bis zum Ende des Laufes um etwa 15:00 Uhr auf das Konto der STMK. Mit knapp 10 angetretenen Bewerbern unterstützte der Verein die Spendensammlung des Roten Kreuzes.

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Bataillonsfest in Bernau am Chiemsee

Am Wochenende vor dem kalendarischen Herbstbeginn stand für die STMK Wörgl die letzte und gleichzeitig eine der wichtigsten Ausrückungen in diesem Sommer an.
Gemeinsam mit der Wörgler Standschützenkompanie ging es dabei nach Bernau am Chiemsee. Gefeiert wurde dort das 35. Bataillonsfest des Gebirgsschützenbataillons Inn-Chiemsee und das Jubiläum „100 Jahre Bataillonsstandarte“. Als befreundete Kompanie waren die „Sepp Innerkofler Standschützen“ zu diesem Großereignis eingeladen und wurden von der Stadtmusik als Gastkapelle mit beinahe 50 Mitgliedern begleitet.
Am Samstagnachmittag machten wir uns also gemeinsam mit unseren Schützen-Kameraden in einem Doppeldecker-Bus auf den Weg in Richtung Bayern. Mit von der Partie waren auch Bürgermeisterin Hedi Wechner, GR Andreas Schmidt und Sarah Peherstorfer vom Stadtmarketing Wörgl.
Über Niederndorferberg erreichten wir schon bald die Grenze und den ersten bayerischen Ort: Aschau. Dort bezogen wir in einem Hotel Quartier. Die Stockbetten in den Viererzimmern sollten sich an diesem Abend noch als recht gefährlich erweisen….
Es ging auch sogleich mit dem Bus weiter nach Bernau. Direkt am Festplatz hatten sich schon die Bernauer Gebirgsschützen und weitere Schützenabordnungen versammelt. Mitglieder der Schützen aus Sexten schlossen den Kreis der Freundschaft zwischen den Alpenländern Tirol, Bayern und Südtirol.
Die STMK Wörgl führte alle Beteiligten zum Kriegerdenkmal vor der Pfarrkirche in Bernau. Dort fanden ein Totengedenken und eine Kranzniederlegung statt. Die Wörgler Schützen gaben als Ehrenkompanie den Salutschuss ab und die STMK gestaltete die Andacht musikalisch.
Im Anschluss daran marschierten alle Abordnungen zum Festzelt, wo die STMK Wörgl das Gebirgsschützenfest mit einem Platzkonzert eröffnete und dabei die Stimmung im Zelt ordentlich anheizte. Neben dem Bernauer Bürgermeister dirigierten auch Bürgermeisterin Hedi Wechner und GR Andreas Schmidt jeweils einen Tiroler Marsch.
Zurück im Hotel ließen wir den Abend noch beim einen oder anderen Gläschen an der Hotelbar Revue passieren. Die Suche ganz Unermüdlicher nach einem Lokal in der Nähe des Hotels gestaltete sich eher schwierig.
Tags darauf brachte uns der Bus schon recht früh wieder zum Festplatz in Bernau. Dort trafen am Vormittag die Gebirgsschützenkompanien des Chiemgauer Bataillons ein. Bei einer gemeinsamen Feldmesse, die von Alphornbläsern und der Bernauer Musikkapelle untermalt wurde, schossen unsere Schützen-Kollegen noch einmal eine perfekte Ehrensalve.
m Anschluss an den Festakt fand ein Umzug aller Kompanien und Kapellen durch den Ort statt. Die Wörgler Gemeindevertreter durften dabei sogar auf einer der Kutschen mitfahren. Im Festzelt spielten an diesem Tag die Bernauer Musikantinnen und Musikanten auf.
Am späten Nachmittag traten die Wörgler Abordnungen schweren Herzens die Heimreise an.
Um etwa 18:00 Uhr trafen wir in Wörgl ein. Nach einem Absacker im „Café ums Eck“ ging ein ereignisreiches Wochenende zu Ende.
Schützen-Obmann Manfred Schachner und Klaus Unterberger als Obmann der STMK hatten diesen gemeinsamen Ausflug perfekt durchgeplant und organisiert, was sich schließlich auch für alle bezahlt machen sollte. Denn viele Verbindungen konnten an diesem Wochenende geknüpft werden. Bernaus Bürgermeister dachte sogar laut über eine Partnerschaft der Gemeinden nach. Wer weiß? Vielleicht gibt es ja schon bald ein Wiedersehen?

Jugendmusikkapelle feiert Erfolge

Dass das Musizieren in einer großen Gruppe mehr Spaß macht als allein, wissen seit dem vergangenen Jahr viele junge Musikantinnen und Musikanten aus Wörgl, Angath, Angerberg und Mariastein.
Die Gründung einer Jugendkapelle, bestehend aus Mitgliedern dieser Nachbargemeinden, war eine Idee des Obmannes der STMK Wörgl, Klaus Unterberger, und erwies sich als riesiger Erfolg. Aus mehreren kleinen Gruppierungen entstand so ein stattliches Orchester mit dem passenden Namen „Musighaufn entan & herentan Inn“.
Die fleißige Probenarbeit unter der musikalischen Leitung des Wörglers Thomas Wibmer macht sich auch bereits bezahlt. Im heurigen Sommer konnte die neue Kapelle gleich bei drei Platzkonzerten ihre Gäste begeistern. So zuletzt am 4. September in der Dreikleehalle in Angerberg. Bevor die Mitglieder der BMK Angerberg-Mariastein zu ihrem letzten Konzert in diesem Sommer einmarschierten, erntete die Jugendmusikkapelle viel Lob und Applaus für ihre Darbietung.
Über die Begeisterung und den Eifer der jungen Musikantinnen und Musikanten freut sich auch besonders die neue Jugendwartin Tamara Gruber. Einige Mitglieder des „Musighaufns“ sind bereits in einer der „großen“ Kapellen integriert. Wenn weiterhin mit so viel Fleiß geprobt wird, werden sich bestimmt bald alle Musikkapellen der benachbarten Gemeinden über Zuwachs freuen können.

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Ausklang der Platzkonzertsaison

Mit einem grandiosen Platzkonzert ließ die STMK Wörgl am 30. August den heurigen Musiksommer ausklingen.
Dieser Freitagabend gestaltete sich für alle perfekt. Die Sonne schien, es war angenehm warm und der Seniorenheimpark bis auf den letzten Platz gefüllt. Sowohl die Besucher als auch die Musikantinnen und Musikanten waren bestens auf das Ende der Konzertsaison eingestimmt.
Kapellmeister Thomas Peotta spornte die Mitglieder der Kapelle noch einmal zu Höchstleistungen an und das Publikum dankte es mit tosendem Applaus.
Auch zahlreiche Vertreter der Gemeinde ließen sich das letzte Platzkonzert dieses Sommers nicht entgehen. Allen voran Bürgermeisterin Hedi Wechner, die auch bei einem Marsch den Taktstock führte. Gemeinderat Andreas Schmidt, der maßgeblich bei der Entstehung des neuen Probelokals der STMK beteiligt war, stand ebenfalls einmal am Dirigentenpult.
Vielen fleißigen Helfern wurde an diesem Abend gedankt, ohne die ein Abhalten der wöchentlichen Platzkonzerte nicht möglich gewesen wäre. Auch die Bewirtung der Gäste durch die Betreiber von „Papp’s Grill“ trug heuer wieder beträchtlich zum Erfolg der Konzertabende bei.
Nach ein paar Zugaben mehr als üblich beendete die STMK Wörgl die Platzkonzertsaison unter großem Jubel der treuen Wörgler Zuhörer und mit dem Versprechen auf ein Wiedersehen im Sommer 2020.

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Konzertreise nach Wörschach

Vom 23. bis zum 25. August verbrachten die Mitglieder der STMK Wörgl ein in vielerlei Hinsicht unvergessliches Wochenende in der Steiermark. Der Anlass dieser Konzertreise war ein groß angelegtes Fest zu Ehren des Musikvereins Wörschach, der sein 95-jähriges Bestehen feierte.
Die Reise startete für knapp 50 Musikantinnen, Musikanten und Marketenderinnen am Freitagmittag. Mit einem Bus machten wir uns bestens gelaunt auf den Weg Richtung Steiermark. Nach etwas mehr als drei Stunden kamen wir schließlich in Wörschach an. Der kleine beschauliche Ort im Steirischen Ennstal mit seinen etwa 1100 Einwohnern ist die Heimatgemeinde unseres Flügelhornisten Andreas Kerschbaumer, der somit Obmann Klaus Unterberger bei der Organisation dieses Ausflugs mit wertvollen Tipps zur Seite stehen konnte.
Nach einer kurzen Verschnaufpause und einer kleinen Jause machten wir uns auch schon für die Eröffnung der Feierlichkeiten bereit. Vor dem Gemeindeamt wurden wir überaus herzlich empfangen und anschließend marschierten wir gemeinsam mit anderen Gastkapellen und den Wörschacher Vereinen zum Festzelt. Dort war man schon sichtlich gespannt auf das angekündigte Konzert der STMK Wörgl, für welches unser Herr Kapellmeister und die Musikantinnen und Musikanten auch viel Lob ernteten. Auch im Anschluss an unseren Auftritt freuten wir uns über die Herzlichkeit, mit der wir als Gastkapelle von unseren Musikkameraden aus Wörschach und der gesamten Bevölkerung aufgenommen wurden. Einem gemütlichen Ausklang des ersten Abends unserer Reise stand also nichts im Wege. Ganz Unermüdliche feierten sogar noch bis in die frühen Morgenstunden weiter.
Wer am kommenden Tag schon fit genug war, machte am Vormittag eine kurze Wanderung in die nahe gelegene Wörschachklamm. Die anderen führte es zum Frühschoppen der „Gmunder Dorfmusikanten“ aus Bayern, mit denen man bereits am Vorabend Bekanntschaft geschlossen hatte.
Mittags waren alle Mitglieder der STMK im Haus der Kerschbaumers zu Steirerkrapfen und „Raunggerl“ eingeladen. Den Swimmingpool im Garten nutzten viele für eine kurze (nicht bei allen ganz freiwillige) Poolparty. Leider mussten wir uns aber schon bald wieder von unseren Gastgebern verabschieden, da bereits am Nachmittag der große Festaufmarsch der 12 Gastkapellen auf dem Programm stand.
Bei dem bunten Umzug stellte die STMK Wörgl gar die größte Musikkapelle und machte beim Marsch durchs Dorf und dem gemeinsamen Spiel aller Kapellen vor der Ehrentribüne ein sehr gutes Bild.
Nach dem Eintreffen beim Festzelt hatten wir unsere musikalische Aufgabe erfüllt und konnten somit die Konzerte von gleich sechs Gastkapellen in Ruhe verfolgen. Auch an diesem Abend wurde noch einmal gebührend gefeiert und so mancher Wein und Schnaps verkostet. Die steirische Gastfreundschaft ließ uns viele neue Bekanntschaften schließen und vielleicht auch Verbindungen für die Zukunft knüpfen.
Schweren Herzens traten wir am Sonntag nach dem Frühstück die Heimreise an. Nach einem kurzen Stopp zum Mittagessen trafen wir am frühen Abend ein wenig erschöpft, aber mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck wieder zu Hause ein.
Die Mitglieder der STMK Wörgl freuen sich auf ein baldiges Wiedersehen mit den Kolleginnen und Kollegen des Musikvereins Wörschach. Hoffentlich findet sich schon in naher Zukunft eine passende Gelegenheit, um unsere neu gewonnenen Freunde zu einem dann bestimmt ebenso unvergesslichen Besuch in Wörgl einzuladen.