„Wie damals“ aber bestimmt nicht „normal“!

Der September steht vor der Tür! Somit blickt auch die STMK Wörgl schon wieder zurück auf eine vergangene Platzkonzertsaison. Im Frühjahr wünschte man sich noch nichts anderes als „einen Sommer wie damals“, und ein solcher wurde es glücklicherweise auch. Wenngleich die Platzkonzerte heuer alles andere als nur „normal“ waren. Dafür gab es viel zu viele Höhepunkte, Überraschungen und freudige Erlebnisse.

Gemeinsam mit den Wörglerinnen und Wörglern konnte die STMK einige Geburtstage und andere Anlässe feiern. Gleich mehrere Gastdirigenten stellten sich der Herausforderung, die Kapelle zu leiten. Allen voran Wörgls Bürgermeister Michael Riedhart, der dabei auf Anhieb großes Talent bewies. In diesem Sommer konnten außerdem 3 Musikanten mit neuen Soloauftritten brillieren.

Bei anderen Stücken der STMK wurde heuer sogar getanzt, selbstverständlich auch gesungen und viel geklatscht. Die Überraschung aller war groß, als bei einem Konzert Kapellmeister Thomas Peotta selbst in den Reihen der Musikantinnen und Musikanten Platz nahm und das Trompetenregister mit seinem Können verstärkte.

Auch gewisse Wetterextreme brachten an manchen Freitagen Spannung ins Geschehen. Spaß gemacht hat es an jedem Abend. Und das nicht nur den Mitgliedern der Kapelle, sondern wie man sehen und hören konnte auch dem stets begeisterten Publikum.

Zwei Platzkonzerte im Wörgler Seniorenheimpark gestaltete die BMK Bruckhäusl und an einem Abend sorgten „Die Fidelen Wörgler“ für Stimmung. Das Abschlusskonzert des heurigen Sommers stand für die STMK Wörgl am 26. August auf dem Plan.

Ein großer Dank für die gelungene Saison gebührt den vielen fleißigen Helfern, die den Marketenderinnen beim Ausschank behilflich waren und den Bruckhäusler Altherren-Fußballern sowie der „Gruab Pass“ aus Wörgl, die sich abwechselnd um das Zubereiten der Speisen bemühten. Danke auch an alle Gäste, die die STMK Wörgl mit großem Interesse, tosendem Applaus und treuen Konzertbesuchen unterstützt haben. Wir sehen einander im Jahr 2023!

Die STMK zu Besuch im Oberland

Ein ganz besonderes Ausrücken stand für die STMK Wörgl am 30. Juli auf dem Programm.

Obmann Klaus Unterberger hatte nämlich für die Kapelle einen Auftritt beim Längenfelder Musikfest organisiert. Und so ging es für die Vereinsmitglieder an diesem Samstagnachmittag mit einem voll besetzten Bus ins schöne Ötztal. Die Erwartungshaltung war bei allen groß, kennt man doch die Region als beliebtes Tourismusgebiet mit unzähligen Urlaubsgästen. Nach etwa 2 Stunden Fahrt erreichte der Bus schließlich den Zielort Längenfeld. Nun hieß es auch gleich Aufstellung nehmen für den geplanten Umzug. Gemeinsam mit der MK Karneid aus Südtirol, den Kapellen Kappl und Flirsch aus dem Bezirk Landeck und der BMK Kundl marschierte die STMK Wörgl an zahllosen begeisterten Schaulustigen vorbei durch das Dorfzentrum zum Festzelt. Dort wurden die eintreffenden Gastkapellen auch sogleich herzlich empfangen. Nach einem Konzert der MK Kappl, die mit unglaublichen 80 Musizierenden auf der Bühne kaum Platz fand, war um 20:00 Uhr die STMK Wörgl an der Reihe, die Festgäste zu unterhalten. Nun dauerte es nicht lange, bis die ohnehin schon ausgelassene Stimmung zu kochen begann. Kapellmeister Thomas Peotta fühlte sich in seiner Eigenschaft als geübter Tanzmusikant voll in seinem Element und brachte das 1500-Mann-Zelt schnell zum Toben und die Gäste auf die Festtische. Die Musikantinnen und Musikanten ernteten tosenden Beifall und hatten Mühe, nach etwa einer Stunde die Bühne wieder zu räumen und für die BMK Kundl freizumachen.

Für die meisten viel zu früh startete auch schon bald darauf der Bus zurück in die Heimat. Hatte man doch schließlich noch eine lange Fahrt vor sich!

Für die Mitglieder der STMK Wörgl – und bestimmt auch für die Gäste im Längenfelder Festzelt – wird dieser Auftritt wohl noch lange im Gedächtnis bleiben. Ein Dank an alle Organisatoren!

„Breznsuppnfest“ 2022

Die „wahrscheinlich größte Breze Tirols“ hielt am 12. Juni wieder Einzug in Wörgl.

Mit dabei war selbstverständlich auch die STMK Wörgl. Gemeinsam mit der Riesenbreze und Vertretern der Stadtgemeinde marschierte die Kapelle von der Bäckerei Mitterer ausgehend die Bahnhofstraße hinunter, wo das heurige „Breznsuppnfest“ dann feierlich eröffnet wurde. Während die Musikantinnen und Musikanten der STMK die bereits zahlreich erschienenen Gäste mit einigen Märschen unterhielten, wurde die Breze auch schon angeschnitten und an die Besucher verteilt. Bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen entstand schnell die nötige Feierstimmung und das schon zur Tradition gewordene Fest ganz im Zeichen der „Breznsuppe“ kam so richtig in Fahrt.

Wie schon in den letzten Jahren übertrug Radio U1 Livemitschnitte der Musikgruppen auf der Bühne. Mit von der Partie waren dabei ab 15:00 Uhr auch wieder „Die Fidelen Wörgler“, die ihr erstes Konzert in diesem Jahr spielten. Mit den Klängen der „Fidelen“ ging der gemütliche Sonntagnachmittag dann auch langsam zu Ende.

Bis zum „Breznsuppnfest“ 2023!

Übersicht über die heurigen Platzkonzerte

Hier eine Übersicht über die 2022 stattfindenden Platzkonzerte im Seniorenheimpark Wörgl:

24. Juni : STMK Wörgl

01. Juli: BMK Bruckhäusl

08. Juli: STMK Wörgl

15. Juli: STMK Wörgl

22. Juli: STMK Wörgl

29. Juli: STMK Wörgl

05. August: STMK Wörgl

12. August: BMK Bruckhäusl

19. August: „Die Fidelen Wörgler“

26. August: STMK Wörgl

STMK und Wörgler Schützen beim Alpenregionstreffen

Früh aufstehen hieß es am 15. Mai für die Mitglieder der STMK Wörgl und eine Abordnung der Wörgler Standschützenkompanie.

Gemeinsam ging es nämlich an diesem Sonntag bereits um 05:30 Uhr mit einem Bus in Richtung Südtirol. Das Ziel war der Ort St. Martin in Passeier, in dem das 26. Alpenregionstreffen der Schützenkompanien aus allen Teilen Tirols und Bayern stattfinden sollte.

Nachdem der Bus mit den beiden Wörgler Vereinen noch ein paar Schützen anderer Gemeinden aufgesammelt hatte, führte der Weg über den Brennerpass ins Passeiertal – die Heimat Andreas Hofers.

Schon bald war nun klar, dass sich schon allein der beeindruckenden Aussicht wegen das frühe Aufstehen gelohnt hatte. Der Blick auf Weinberge, Apfelplantagen und Schlösser wie Sigmundskron, Eppan und Tirol entschädigte die meisten für den versäumten Schlaf.

Nach etwa 3 Stunden Fahrt lag endlich das ersehnte Ziel vor Augen. Schon bei der Anfahrt auf den Ort St. Martin bot sich allen ein Bild, das im ersten Moment sprachlos machte. Die sonst so beschauliche Gemeinde mit etwa 3200 Einwohnern platzte buchstäblich aus allen Nähten. Eine derartige Zahl von Autos, Reisebussen und Menschen wird man dort wohl so bald nicht mehr zu sehen bekommen. Auf der Festwiese hatten sich bereits Tausende Schützen in ihren bunten Trachten und dazwischen einige Musikkapellen für die Feldmesse versammelt. Als schließlich auch die Wörgler Vereine und die letzten Teilnehmer Aufstellung genommen hatten, zählte man unglaubliche 7000 Trachtenträger.

Ein kleiner Wermutstropfen für viele Schützen war die Tatsache, dass man nicht „voll adjustiert“ am Festakt teilnehmen durfte, da es den Tirolern und Bayern nach wie vor verboten ist, mit Gewehren und Säbeln über die italienische Grenze zu reisen. Dennoch gaben die unzähligen Trachten, Fahnen und Formationen ein unbeschreibliches Bild ab.

Im Anschluss an den Gottesdienst kamen die Ehrengäste zu Wort. Unter anderem war auch Tirols Landeshauptmann Günther Platter vor Ort. Immer wieder hörte man in den Festreden von der gemeinsamen Heimat und der Zusammengehörigkeit der Schützenkompanien über alle Tiroler Landesgrenzen hinweg.

Um die Mittagszeit stand schließlich mit dem großen Festumzug der Höhepunkt des dreitägigen Alpenregionstreffens auf dem Programm. Langsam setzte sich der Zug der Kompanien und Kapellen in Bewegung. Der kilometerlange Marsch durch den Ort bei brütender Hitze erwies sich für viele Schützen und Musikanten als echte Herausforderung. Die Tausenden Zuschauer entlang der Straßen freilich zeigten sich begeistert.

Im riesigen Festzelt konnten sich alle Beteiligten anschließend von den Strapazen des Umzugs erholen. Die Schützenkompanie St. Martin hatte die Versorgung der weit über 6000 Biertische voll im Griff. Bald schon brodelte die Stimmung. Die Musikgruppen auf der Bühne trugen noch ihren Teil dazu bei. Selbst Landeshauptmann Günther Platter griff beim Stück „Dem Land Tirol die Treue“ überraschend zur Gitarre.

Am späten Nachmittag ging es für die STMK und die Wörgler Schützen schließlich wieder zurück in die Heimat.

Für alle war es wohl ein unvergesslicher Tag ganz in Zeichen der Kameradschaft und Freundschaft.

Endlich wieder mit Musik in den Mai

„Schön, dass ihr da seid!“ Mit dieser freudigen Bemerkung wurden die Mitglieder der STMK Wörgl in den letzten Apriltagen und am 1. Mai vielerorts empfangen. Nach 2 Jahren Pause war es endlich wieder möglich, von Haus zu Haus zu ziehen und die Wörgler Bevölkerung mit Marschmusik in den Mai zu begleiten. Den Menschen konnte man die Freude darüber ansehen und auch die Musikantinnen und Musikanten fühlten sich bald, als hätte es die Zeit der Entbehrungen nie gegeben.

Die STMK bedankt sich bei allen Wörglerinnen und Wörglern für die großzügigen Spenden, den herzlichen Empfang in so manchem Garten und für das eine oder andere Getränk unter Freunden.

Bei vielen Gesprächen war auch zu hören, dass die Vorfreude auf die Platzkonzerte im Sommer schon sehr groß ist. Allzu lange müssen bekennende Freunde der Blasmusik darauf auch nicht mehr warten. Die Platzkonzertsaison beginnt heuer bereits am 24. Juni. Wie gewohnt werden die Konzerte an diesem und jedem darauffolgenden Freitag im Park des Seniorenheimes abgehalten. Start ist jeweils um 19:00 Uhr.

Die Mitglieder der STMK Wörgl freuen sich auf ein Wiedersehen!

Hier geht’s zu den Fotos!

Schützenbataillonstreffen

Es war ein eiskalter Sonntagmorgen, als sich Abordnungen aller 23 Schützenkompanien des Kufsteiner Bataillons am 3. April in Wörgl trafen. Im heurigen Jahr hatte die Sepp-Innerkofler-Standschützenkompanie Wörgl zum 57. Jahrtag eingeladen.

Mit einsetzendem Schneefall begleitete die STMK die Teilnehmenden in die Kirche und gestaltete dort auch den Gottesdienst. Im Anschluss daran führte die Kapelle den gesamten Zug zum Kriegerdenkmal, wo eine Kranzniederlegung und ein perfekter Salutschuss der Wörgler Standschützen durchgeführt wurden. Auch die Ehrung eines verdienten Schützenkameraden stand im Zuge der Feierlichkeiten auf dem Programm. Trotz der Kälte waren viele Schaulustige gekommen, um das bunte Treiben der Fahnenabordnungen von Schützenkompanien und Wörgler Traditionsvereinen zu beobachten. Wieder mit klingendem Spiel marschierten die Musikantinnen und Musikanten der STMK Wörgl schließlich vom Kirchvorplatz ab und beendeten somit den würdigen Festakt.

Für die Delegierten des Schützenbataillons ging es anschließend ins Volkshaus zur Jahreshauptversammlung und für die Mitglieder der STMK zur „Alten Post“. Dort hatte man nun genügend Zeit, um die erfrorenen Finger und Zehen wieder aufzuwärmen.

Das „Haus der Musik“ stellt sich vor

Am 1. April konnte zum ersten Mal seit der Inbetriebnahme des „Hauses der Musik“ im Jahr 2019 ein „Tag der offenen Tür“ veranstaltet werden.

Alle Beteiligten hatten sich bei der Vorbereitung darauf mächtig ins Zeug gelegt. Den Besuchern wurde ein Eröffnungskonzert geboten, außerdem durfte man sämtliche Räumlichkeiten besichtigen und die verschiedensten Instrumente ausprobieren.

Ein Höhepunkt des Tages war mit Sicherheit die öffentliche Probe der Jugendmusikkapelle „Musighaufn entan und herentan Inn“ im Probelokal der STMK Wörgl. Von 17:00 bis 18:00 Uhr hatten alle Interessierten die Möglichkeit, den jungen Musikantinnen und Musikanten bei einer der wöchentlich stattfindenden Proben auf die Finger zu sehen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Die Gäste durften dabei nämlich sogar in den Reihen der Musizierenden Platz nehmen.

Jugendkapellmeister Mag. Johannes Puchleitner und sein Orchester waren sichtlich voll in ihrem Element. Die Probe begann mit einigen Rhythmusübungen, danach folgten ein Stück aus der „Feuerwerksmusik“, die „Ho-Ruck-Polka“ und der Marsch „Jugend musiziert“. Die Mitglieder der Kapelle waren mit Feuereifer dabei und boten eine beeindruckende Vorstellung ihres Könnens.

Leicht möglich, dass an diesem Tag der eine oder andere auf den Geschmack gekommen ist und sich zum Erlernen eines Instrumentes entschließt!

(Foto: Veronika Spielbichler)

Abschied von Heini Oberhammer

Mit großer Trauer geben wir bekannt, dass unser lieber Musikkollege Heinrich Oberhammer am 24. März nach langer Krankheit verstorben ist.

Die STMK verliert mit ihm einen guten Kameraden, leidenschaftlichen Musikanten und verdienten Funktionär.

Heini und sein Bariton werden uns allen sehr fehlen!